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Landeskindergarten Miesenbach

Visualisierung Neubau NÖ Landeskindergarten in Scheuchenstein

Bild von li nach re: BM Ing. Michael Pruckner, Bgm. Stückler, LR Christiane Teschl-Hofmeister, Vizebgm. Andreas Arnold, BM Jägersberger Robert

Es war an der Zeit, etwas zu tun, um den Kindergarten in Miesenbach zu sichern.

Die Mängelliste der Kindergartenabteilung der NÖ Landesregierung betreffend des bestehenden Kindergartens wurde immer länger und länger. Ebenso haben sich einige Eltern schriftlich über die räumlichen und verkehrstechnischen Mängel im Kindergarten bemängelt. Mangelndes Tageslicht und eine miserable Raumakustik wären Probleme, welche durch Umbaumaßnahmen behoben werden hätten können. Aber ein massives Unterschreiten von Mindestraumgrößen im Gruppen- und Bewegungsraum, bzw. das Fehlen an notwendigen Räumlichkeiten wie Aufenthaltsräumen, Abstellräumen, Büro für die Leitung etc. stellten nicht reversible Probleme dar. Ebenso stellten die Verbindungswege in den Bewegungsraum, im Dachgeschoß des Gemeindeamtes, sowie in den Garten eine Barriere dar. Ein gesicherter Zugang zum Garten ohne die Verkehrsflächen des Parkplatzes zu überqueren ist nicht möglich.

Somit traten wir bereits vor zwei Jahren mit der Abteilung für Kindergärten sowie der Abteilung Landeshochbau in Kontakt und erarbeiteten eine förderungsfähige Lösung, welche aus wirtschaftlichen und pädagogischen Aspekten vertretbar ist.
Ein Kulturzentrum beim Gauermann Museum, wo die Trachtenkapelle Miesenbach und der Männergesangsverein Gamsveigerl Platz finden sollten, konnte aufgrund der fehlenden zusätzlichen finanziellen Mittel nicht umgesetzt werden. Eine Erweiterung am bestehenden Standort war aufgrund der Platzprobleme und der Überflutungsgefahr unmöglich. Die Überlegung ein Grundstück an der Hauptstraße anzukaufen und der damit verbundene Umbau hätten die Wirtschaftlichkeit bei weitem überschritten.

An einem der schönsten Flecke in Miesenbach - in Scheuchenstein - soll anstelle der Aufbahrungshalle der Kindergarten errichtet werden. Lichtdurchflutete, helle und großzügige Räume mit anschließendem Garten sollen den Kindern ab Herbst 2020 zur Verfügung stehen und die Kinder in Kreativität und Ausgelassenheit fördern. Endlich können auch alle Kinder ab 2,5 Jahren gemeinsam in den Kindergarten starten, denn der neue Kindergarten hat Platz für bis zu 25 Kinder, bisher waren es nur 20. Und die Nachmittagsbetreuung bekommt endlich auch eine eigene Küche.

Das Wohl unserer Kinder liegt uns allen sehr am Herzen! Deshalb freut es uns, dass die notwendigen Beschlüsse im Gemeinderat einstimmig getroffen worden sind.

Sobald der EVN-Trafo versetzt worden ist, und die Witterung es zulässt, kann mit den Bauarbeiten begonnen werden und im Herbst 2020 der Betrieb im neuen Kindergarten stattfinden.
In diesem Sinne richten wir unseren Dank an alle, die es uns ermöglicht haben, den Kindergartenbetrieb im Ort auf lange Zeit zu sichern.

Euer Bürgermeister



Bildungsplan für Kindergärten

Der Bildungsprozess im Kindergarten beginnt mit dem ersten Tag des Kindergartenbesuches - und damit natürlich auch die Vorbereitung auf den späteren Schulbesuch. Es ist wichtig, dass wir darauf achten, dass Bildung immer stattfindet -Bildung als aktive Auseinandersetzung mit sich selbst und der Welt ist ein Prozess, der ein Leben lang stattfindet - und - für diesen Bildungsprozess werden im Kindergarten die ersten wichtigen Grundlagen gelegt.

Jeder Kindergarten hat die Aufgabe, die Familienerziehung der Kinder zu unterstützen und zu ergänzen. Insbesondere ist die körperliche, seelische und geistige Entwicklung der Kinder durch Bildungsangebote, geeignete Spiele und durch die erzieherische Wirkung, welche die Gemeinschaft bietet, zu fördern, zu unterstützen,grundlegender Beitrag zu einer religiösen und ethischen Bildung zu leisten und die Erreichung der Schulfähigkeit zu unterstützen.

Die Kinder sind nach erprobten wissenschaftlichen Methoden insbesondere der Kleinkindpädagogik, der Kindergartenpädagogik und bei Bedarf der Heilpädagogik unter Ausschluss jedes schulartigen Unterrichtesfördern und zu unterstützen. Die Bedürfnisse der Kinder sollen dabei im Mittelpunkt stehen.
(Quelle Homepage NÖ Landesregierung)